ÖDP Randersacker

Überraschung bei der Wahl?

MainPost sieht Wahl der stellvertretenden Bürgermeister als Überraschung - ist sie aber nicht

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Monika Kirschbaum als Außenseiterin? Das stimmt wohl nicht ganz. Die neue Mehrheit hatte sich nach der Wahl ja schnell gefunden, so dass der etablierte Heiko Lörner in dieser Abstimmung der Außenseiter war. Er war ohne Frage in den vergangenen Jahren ein guter 2. Bgm und ein kompetenter Kandidat. Aber das Konzept der Doppelspitze aus den beiden Rivalen war 2008 bis 2014 nicht wirklich erfolgreich. Immer mal wieder entstand der Eindruck, dass der 1.Bgm lieber Termine ausfallen ließ, als seinen Rivalen zu schicken. Das muss man nicht gutheißen und konnte von Heiko Lörner wenig beeinflusst werden, aber es dient auch nicht unserem Randersacker.

Die gestrige Abstimmung als Verweigerung der Zusammenarbeit und unseren Ansatz des Verbindens als "leere Worthülse" einzustufen ordne ich jetzt einfach mal der spontanen Enttäuschung zu. Aus meiner Sicht kann gerade das Zugehen auf die gewählte neue Mehrheit im Rat und den Verzicht auf Kampfkandidaturen gegen die Wunschkandidaten des Bürgermeisters gerade ein Beitrag zur Zusammenarbeit sein.

Wie gut diese verbindende Zusammenarbeit wirklich klappt wird sich im Alltag zeigen. Ich gestehe den Willen selbstverständlich allen zu, erwarte diese faire Chance aber auch. Wir wollen mehr als Worthülsen. Wir wollen eine gute Entwicklung Randersackers. Dies klappt am besten wenn sich alle 16 Marktgemeinderäte weder in einem Einheitsbrei noch im Auseinanderdividieren verlieren, sondern in einem fairen Wettstreit um die besten Ideen einbringen.

Dabei freue ich mich genauso über die Mitarbeit beider großen 5er Fraktionen, wie auch des einzelnen Lindelbachers. Sich mit Engagement und Kompetenz für Randersacker einzusetzen ist nicht dem Posten des 2.Bgm vorbehalten. Das ist die Aufgabe von uns allen.

Pack'mers! Zusammen!

Matthias Henneberger - Fraktionsvorsitzender der Aktiven Bürgerschaft / ödp

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