ÖDP Randersacker

Aktuelles

Otto Schenk und Matthias Henneberger beantragten zum Jahreswechsel 2016/17 Ihre Verabschiedung aus dem Marktgemeinderat.

Hier die Berichterstattung der MainPost (mit dem Kommentar "Ein Signal an alle" und die Abschiedsrede.

Bericht der MainPost inkl. Kommentar

Weiter so?

Hauptsache Ruhe?

Wirklich?

 

Für uns war es immer essentiell, dass wir das Beste für Randersacker anstreben. Ruhige Fahrwasser sind da sicher erstrebenswert. Aber sind wir wirklich in ruhigen Fahrwassern? Wir gehen jetzt schon in den 2. Jahreswechsel ohne 1. Bürgermeister. 

 

Nach unserem Empfinden ist das eher eine stürmische See, als ein ruhiges Fahrwasser.

 

Unser Motto war immer, dass auch ein kleiner Reißnagel, einen großen Hintern bewegen kann,...

 

...was letztlich nichts anderes heißt, als dass treffende Argumentationen auch von kleinen Gruppen Mehrheiten bewegen können. In den über 20 Jahren seit Otto und ich 1996 auf unterschiedlichen Wegen in den Marktgemeinderat gekommen sind haben wir immer versucht im Diskurs mit den Mitstreitern der anderen Listen eine gemeinsame Lösung zu erreichen.

 

Unser Anliegen ist unsere Heimatgemeinde Randersacker.

Sehr gerne haben wir uns dafür eingesetzt und selbstverständlich werden wir dies auch weiter tun, weil Randersacker nun mal „alternativlos“ ist.

Unser ehrlicher Einsatz für das Beste unseres Ortes wurde in letzter Zeit von manchen als Angriff auf die Ruhe aufgefasst und die „großen Hintern“, denen hin und wieder unser „kleiner Reisnagel“ gelten sollte haben scheinbar Hornhaut bekommen, so dass er sie nicht mal mehr juckt. Getroffen fühlen sich jene, die gar nicht Ziel des Reißnagels waren.

Im Gegensatz zu anderen, die an ihren Ämtern festhalten, obwohl für das Wohl Randersackers längst ein Rücktritt angebracht wäre, werden wir dies nicht tun.


Wir wollen dem Markt den Neuanfang ermöglichen, der zu dringend erforderlich wäre.

Dies können wir auch deshalb, weil wir die Gewissheit haben, dass nach uns neue Marktgemeinderäte aufrücken, deren Reißnagel wieder die nötige Spitze hat, die aber vor allem auch Erfahrung für Randersacker einbringen werden. Mit Alfred Holl kommt ein Finanzexperte zurück, der bereits eine ganze Periode sich seinen Respekt erarbeitet hat und mit Roland Marold wird ein Mitstreiter der erste Stunde nun an den Ratstisch kommen, der seit über 20 Jahren in der zweiten Reihe bei monatlichen Bürgergesprächen alle Geschehnisse mitverfolgt hat. Beide sind so sehr in unserer Marktgemeinde zu Hause, dass die Einarbeitungszeit hier am Tisch kurz sein wird.

Ich bitte Euch, bzw. Sie deshalb darum uns beide in der nächsten regulären Sitzung im Januar nach Art. 48 des Gemeinde- und Landkreiswahlgesetzes von unserem Amt zu entbinden.
 
Als Bitte zum Schluss möchten ich Euch noch auf den Weg geben, dass Ihr bitte in Zukunft wieder versucht Entscheidungen unter Einbezug aller Ideen und der Erfahrung aller 16 Räte zu fällen. Einer der großen Vorteile - wenn Ideen diskutiert, statt Resultate präsentiert werden - wäre, dass Fehler vermieden werde können und dass nicht das Rad jedes mal neu erfunden werden muss. 

Und ganz konkret an Dietmar Vogel möchten wir appellieren, dass er sich nicht länger ans Bürgermeisteramt klammert. Selbstverständlich darf er alle Rechtsmittel ausschöpfen, um die persönlichen Folgen seiner Tat zu reduzieren, aber eine Rückkehr ins Rathaus kann sich niemand - wahrscheinlich nicht einmal er selbst - mehr vorstellen.

Der jetzt schon ins dritte Jahr gehende Schwebezustand ist die Ursache vieler Probleme die Randersacker hat.

Randersacker muss wichtiger sein, als jeder persönliche Machterhalt.   
Danke.

 



 

News + Tipps


Angesichts der "Sanierungsarbeiten" an der im Vergleich zu vielen Schlaglochpisten in Stadt und Land noch in akzeptablem Zustand befindlichen B13 zwischen Würzburg und Randersacker erinnert die Aktive Bürgerschaft/ödp an die parteiübergreifende Aktion "Rettet das längste Baudenkmal Randersackers"

weiter

Rettet das längste Baudenkmal Randersackers